Yarncamp 2016

Anfang Oktober war ich in Frankfurt auf dem Yarncamp. Es war ein lustiger Zufall, wie ich von dem Event erfahren habe.

Einige Wochen vorher habe ich auf Instagram gestrickte Spültücher entdeckt. Ich schrieb die Verfasserin des Bildes an und sie erzählte mir von dem Hashtag #designhoch12.

Schnell stellte ich fest, dass hinter dem Hashtag die liebe Sandra von Meine fabelhafte Welt steckt. Ich stöberte etwas auf ihrem Blog und esdauerte nicht lange und ich las ihren Artikel über das Yarncam. Ich war sofort hin und weg und musste unbedingt Karten für das Event haben. Aber es waren schon alle Karten  ausverkauft. Ich war total traurig. Endlich fand ein Strick-Event in Frankfurt statt und dann gab es keine Karten mehr. Aber ich gab nicht auf und hoffte darauf, dass jemand in der Veranstaltung auf Facebook seine Karten anbietet. Und siehe da, genau das geschah! Ich war schnell und bekam die Karten!

Das Yarncamp

2 Wochen später stand ich im Haus des Buches und war überwältigt von dem Anblick. Es gab kaum eine Frau die nicht strickte oder häkelte.img_2195

Das Yarncamp war nach dem Prinzip eines Barcamps organisiert. Bar was? Die gleiche Frage habe ich mir auch gestellte. Wikipedia erklärt es so:

Ein Barcamp ist eine offene Tagung mit offenen Workshops, deren Inhalte und Ablauf von den Teilnehmern zu Beginn der Tagung selbst entwickelt und im weiteren Verlauf gestaltet werden. (…)

Das Planen der Workshops war auch der erste Punkt auf der Tagesordnung. Nachdem der Tag geplant war, ging es um 11 Uhr auch direkt los. Ich wechselte die ersten zwei Stunden die Workshops, da mich einige Themen interessierten. Langsam kam man mit den Mädels ins Gespräch und erfuhr die tollsten Dinge. Zum Beispiel hat Lissane von img_2198 Theaterkind eine 52 Socken-Paar Challenge. Sie muss in diesem Jahr 52 Paar Socken stricken. Witzige Idee.

Ich besuchte am ersten Tag die Workshops Alpacas in Peru, Social Media & Email-Marketing, Doubleface, E-Commerce und Stricksachen Fotografieren. Der Workshop Stricksachen Fotografieren bei Kathi von my Ling war sehr spannend. Auf ihrem Blog kann man ein schönes Beispiel dafür sehen, was es für einen Unterschied macht, ob man bei Tageslicht seine Stricksachen fotografiert oder bei Kunstlicht. Seit ich das weiß, versuche ich nur noch bei Tageslicht Bilder zu machen.

Der nächste Tag

Es ging gleich um neun Uhr los. Erst wurde zusammen gefrühstückt, dann wurden die Workshops geplant und um elf Uhr ging es schon los.
Einige Themen wiederholten sich daher hatte ich etwas Zeit mit den Mädels zu quatschen. Mit Moni von Strickfräulein habe ich mich lange unterhalten. Ich habe mich auch sehr gefreut, dass mich Bianca von lupinchen angesprochen hat und wir uns persönlich kennen lernen durfte. In der Zwischenzeit habe ich Workshops zum Thema How to blog, Fair Isle und Stricken lernen besucht. Ja, ihr habt richtig gelesen. Stricken lernen. Ich konnte wirklich was img_2220neues lernen. Und zwar wie man Maschen aufstrickt. Sonst nutze ich den Kreuzstich, daher war diese Art neu für mich. David Wasser hat von seiner Art Fair Isle zu stricken berichtet. Wirklich interessant. Schaut euch mal diese Werke auf dem Boden (Bild links) an. Da lagen Cardigans, die waren schon Jahrzehnte alt. Wirklich große Klasse!

Langsam neigte sich auch dieser Tag dem Ende hin und ich habe auch am zweiten Tag einiges dazu gelernt.

Es war sehr schön gleichgesinnte zu treffen, ich habe endlich erfahren, dass es in Frankfurt ein Strick-Treffen gibt, ich habe ein tolles Wollpaket von Maschenwahn gewonnen und hoffe nächstes Jahr wieder dabei sein zu können.

Es war schön gewesen. Vielen Dank an die Organisatoren und natürlich an die Sponsoren.

2 Comments

  • Sonntaglinks im Oktober: rund ums YarnCamp | Queens Handmade 23.10.2016 at 16:11

    […] geschrieben, Sara hat aus Orga-Sicht gebloggt und Aleks von Meffeline hat sich auch getraut: „Yarncamp 2016“. Die ganze Link-Liste findest Du bei uns […]

    Reply
  • Sabine 24.10.2016 at 15:09

    Liebe meffeline 🙂
    Coole Story, wie du zu dem Namen kamst! Und sehr schöner Blog – aus meiner Sicht hast du dich für das richtige Hobby entschieden 😉 Wobei ich glaube, dass du die Fotografie in deinem Blog sicher auch gut einfließen lassen kannst! Ist doch toll, wenn sich Leidenschaften so verbinden lassen. Ich find´s schade, dass das YarnCamp so kurz war – wäre toll gewesen, dich kennenzulernen! Vielleicht im nächsten Jahr! Danke für die schönen Bilder neulich bei Instagram! Damit hast du mir wirklich den Abend nach einem langen Arbeitstag versüßt… 🙂 Viele liebe Grüße und alles Gute für dieses Projekt! Sabine (@schachenmayr und @missknittington)

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